Schaustellerinformationen

Auswahl- und Bewertungskriterien für den Festplatz der Ziegenhainer Salatkirmes

Die Salatkirmes kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit 1728 wird sie all-jährlich 14 Tage nach Pfingsten in Ziegenhain gefeiert. Sie geht auf den Versuch des Landgrafen Karl zurück, die Schwälmer Bauern für den Anbau der Kartoffel zu gewinnen. Er lud sie zu Kartoffeln, Salat und Bier nach Ziegenhain ein, um sie von der Genießbarkeit dieser Frucht zu überzeugen. Wenn auch die Bauern von Kartoffeln noch nicht überzeugt waren, schmeckte ihnen der Salat doch ausgezeichnet. Schließlich ließen sie sich auch für den Kartoffelanbau gewinnen. Zur Erinnerung an das fröhliche Salatessen im Jahre 1728 feiert Ziegenhain jeweils 14 Tage nach Pfingsten die Salatkirmes, die schon seit vielen Jahren eines der größten Heimat- und Trachtenfeste in Hessen ist.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird durch die Stadt Schwalmstadt – Kirmesausschuss – ein Rummelplatz auf dem Alleeplatz im Stadtteil Ziegenhain betrieben. Bei der Bewertung, welche Geschäfte zugelassen werden, wird darauf Wert gelegt, dass das Angebot an Geschäften zur Vermeidung eines einförmigen Erscheinungsbildes möglichst ausgewogen, abwechslungsreich und modern gehalten wird, so dass für unterschiedliche Besuchergruppen ein Anreiz zum Besuch der Veranstaltung geboten wird.

Fahrgeschäfte/Unterhaltungsgeschäfte:

1. Größe des Geschäfts/Fahrbahn/Parcours
Die Geschäfte mit dem geringsten Platzbedarf, allerdings bzw. mit der größtmöglichen Fahrbahn oder Hindernisparcours, erhalten die Höchstpunktzahl. Je nach zunehmendem Platzbedarf und geringerer Fahrbahnfläche/Parcours werden entsprechend weniger Punkte verteilt.

2. Auf- und Abbau
Bewertet wird inwiefern andere Schausteller beim Auf- bzw. Abbau behindert werden bzw. wie viel Zeit für den Auf- und Abbau benötigt wird.

3. Zustand des Geschäfts
Bewertet wird der technische Standard des Fahrbetriebes/Unterhaltungsgeschäftes. Zur Beurteilung herangezogen werden u. a. das Alter des Geschäftes, elektronische oder mechanische Steuerungen, Komplexität der Fahrbewegungen, Sonderausstattungen (z. B. Laser, akustische Bauteile usw.)

4. Attraktivität/Gestaltung des Geschäfts
Die Attraktivität wird nach Bewerbungsbildern und Kenntnis beurteilt. Weiterhin wird die Optik (Fassade, Malerei, Beleuchtung, bewegliche oder sprechende Figuren, aufwändige Ausstattungsmerkmale usw.) bewertet. Außerdem wird bewertet, welche Anziehungskraft der an¬gebotene Stand auf die Volksfestbesucher ausübt.

5. Platzierungsmöglichkeit
Bewertet wird, ob es sich um ein freistehendes Fahrgeschäft/ Unterhaltungsgeschäft handelt oder ob dieses auch an den Rand platziert werden kann bzw. muss und wie sich das Geschäft in die Gesamtgröße des Festplatzes einfügt.

6. Bekannt und bewährt
Bewertet wird, wie der Bewerber seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllt. Maßgeblich sind hierbei u. a. die Zahl der Beanstandungen und die Einhaltung der Betriebsvorschriften sowie die gewerberechtliche Zuverlässigkeit. Weiterhin er¬halten eng mit der Ziegenhainer Salatkirmes verknüpfte historische und erhaltenswerte Fahrgeschäfte, die fester Bestandteil der Salatkirmes geworden sind, sog. Traditionspunkte.

Imbissbetriebe:

1. Größe des Geschäfts
Bewertet wird inwieweit die Größe des Imbissstandes in die Platzgröße integriert werden kann.

2. Attraktivität
Die Attraktivität wird nach Bewerbungsbildern und vorhandener Kenntnis beurteilt. Ist der Imbissbetrieb als solches erkennbar, fügt er sich in das Gesamtbild ein usw. Weiterhin wird die Optik des Geschäftes (Fassade, Malerei, Beleuchtung, bewegliche oder sprechende Figuren, aufwändige Ausstattungsmerkmale usw.) bewertet. Außerdem wird bewertet, welche Anziehungskraft der angebotene Imbiss auf die Volksfestbesucher ausübt.

3. Serviceleistung
Bewertet wird, wie und mit welchem Engagement der Bewerber seinen Imbiss-betrieb betreibt und für eine ordnungsgemäße Abwicklung sorgt (z.B. persönliche Anwesenheit, Erreichbarkeit, Erscheinungsbild/einheitliche Kleidung, Angebot/Auswahl an Speisen, Dauer der Abwicklung/Wartezeiten, Sauberkeit, Freundlichkeit, Sicherheit etc.).

4. Inhaberbetrieben
Der Kirmesausschuss legt Wert darauf, dass der Stand vor Ort auch vom Inhaber persönlich betrieben wird.

5. Preis-Leistungs-Verhältnis
Bewertet wird, welche Leistung (z. B. Gewicht, Durchmesser) der Besucher/Kunde für den Preis erhält (berechenbare Größe).

6. Sauberkeit & Freundlichkeit
Bewertet wird, ob es bei den bereits bekannten Betrieben zu Beeinträchtigungen bezüglich der Sauberkeit kam (Einrichtung) oder kommen wird. Bei Freundlichkeit wird bewertet, wie das am Stand vorhandene Personal auf die Kundschaft wirkt bzw. gewirkt hat.

7. Bekannt und bewährt
Bewertet wird, wie der Bewerber seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllt. Maßgeblich sind hierbei u. a. die Zahl der Beanstandungen und die Einhaltung der Betriebsvorschriften sowie die gewerberechtliche Zuverlässigkeit. Weiterhin erhalten eng mit der Ziegenhainer Salatkirmes verknüpfte historische und erhaltenswerte Fahrgeschäfte, die fester Bestandteil der Salatkirmes geworden sind, sog. Traditionspunkte.